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Magischer Monsun am 26.06.2010

Im Forum wurde ein Magischer Monsun angekündigt: Hier mal die relevanten, offiziellen Aussagen:

Es liegt was in der Luft

(http://board.dragosien.de/index.php?page=Thread&postID=65782#post65782) Eigentlich sieht man in Dragosien recht wenig von den Männern mit den spitzen Hüten - die Zauberer verbringen ihre Zeit am liebsten in ihren Laboren und Bibliotheken. Doch in den letzten Tagen hat sich das geändert. Geschäftig, fast hastig sieht man die Weisen durch die Straßen huschen, merkwürdige Rituale vollführen und sogar Steinkreise anlegen.

Dass das kein gutes Zeichen ist, darüber ist man sich im Land einig: Auf den Marktplätzen werden wilde Spekulationen ausgetauscht - „Es liegt was in der Luft“, hört man die Dorfältesten tuscheln und unter vorgehaltener Hand spricht man bereits von einem großen Unglück. Entsprechend groß ist die Resonanz, als die Akademie zur großen Versammlung aufruft - jedermann will wissen, was die Zauberer zu sagen haben. Als der Erzkanzler schließlich vortritt, hört die Menge gebannt zu.

„Liebe Mitbürger. Bezüglich unserer nahen Zukunft habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht zu verkünden. Die schlechte ist… Nun… Leider wurde bei einem unserer Experimente ein gewaltiger magischer Monsun wachgerüttelt. Unseren Berechnungen zufolge, wird der Sturm uns in etwa fünf bis sechs Wochen erreicht haben und dann alles verschlingen, was nicht niet- und nagelfest ist. Die gute Nachricht: Dank unserer überausragenden magischen Fähigkeiten haben wir bereits einen Plan zur Evakuierung entwickelt, der uns alle retten wird.“

Als der Redner zurücktritt, herrscht für eine kurze Weile Stille auf dem Dorfplatz. Dann beginnen die Leute wild durcheinander zu reden, zu schimpfen und wild zu gestikulieren. „Chef“, murmelt währenddessen ein anderer Magus dem Erzkanzler zu, „Hättest du ihnen nicht sagen sollen, dass der Monsun ab jetzt jedes Jahr….“ - „Scht!“, unterbricht dieser ihn. „Alles zu seiner Zeit…“

Folgende Informationen geben die Glaskugeln der Magier noch preis:

Alle Steigerungen sollten am Freitag, den 25.6 abgeschlossen werden, der Sturm kommt vermutlich in den frühen Morgenstunden des Samstags und wird einige Stunden anhalten.

Was den magischen Unwettern vermutlich weichen muss:

- Alle Siedlungsgebäude werden zerstört

- Gold wird größtenteils von magnetischen Stürmen davongetragen, es bleiben jedoch 15.000 Gold in der Truhe

- Waren im Markt, in Lagern, Gildenlagern und anderen Gebäuden gehen verloren

- laufende Steigerungen werden abgebrochen, Material bei den Drachen geht ebenfalls verloren

Was den magischen Unwettern vermutlich strotzt:

- persönliche Profilseiten, Auszeichnungen, Freundeslisten, Gästebucheinträge, Gildenzugehörigkeit usw.

- erworbenes Land bleibt dem Besitzer erhalten

- erreichte/erforschte Gebäudestufen bleiben erhalten

- Gildenhalle, Gildenarena und Gildenvitrine sind in der Hauptstadt geschützt

- Gildentürme werden beschädigt und verlieren einen großen Teil ihrer Höhe, wobei Gilden mit vielen Mitgliedern geringere Schäden aufweisen

- Drachen bringen sich in den Bergen in Sicherheit und werden zurückkommen, sobald die Drachenzucht wieder steht, die Steigerungen bleiben erhalten

- Dracheneier bleiben erhalten

- Gebäude in kleinen, versteckten Siedlungen (alle Siedlungen mit 15 oder weniger gekauften Landstücken) werden beschädigt, arbeiten aber auf einer festgelegten Stufe weiter. (So werden die Neulinge etwas geschont, diese müssen ja noch 5-7 Landstücke finanzieren)

Was sich nach den magischen Unwettern vermutlich ändert:

- es gibt eine Marktreform: der Goldwert, Marktpreise und Goldkosten werden angepasst

- der Kaufmann wird angepasst, NPC An- und Verkaufspreis werden immer unterschiedlich sein

- Rebalancing: es gibt Anpassungen bei den Produktionsmengen, Ausbaukosten, Umbaumöglichkeiten usw.

- Dragball: die Stärkeberechnung wird leicht geändert: die niedrigere der 2 Eigenschaften zählt doppelt, ein Torwart benötigt neben Willenskraft auch Geschick. Durch ein Ritual können einmalig Punkte von einer (hoch gesteigerten) Eigenschaft auf eine andere übertragen werden.

- das Lager wird ein zentrales Gebäude, das keinen Bauplatz verbraucht

- vermutlich gibt es auch noch weitere Änderungen und Überaschungen: in jedem Ende liegt ein neuer Anfang!

Ergänzung nach dem ersten Feedback:

- Der Sturmschutz für Neulinge wird deren Siedlung nicht unangetastet lassen. Man kauft das 15. Landstück nach ca. 10-15 Tagen Spielzeit und hat dann nur einige Gebäude auf niedrigen Stufen. Wir werden anhand der real existierenden Accounts einige Regeln erarbeiten und dafür sorgen, dass Neulingssiedlungen bis auf diesen etwaigen Stand reduziert werden. Gold und Waren im Lager oder in Gebäuden fallen auch bei diesen Spielern dem Sturm zum Opfer. So werden gepushte Accounts auf ein normales Niveau heruntergesetzt und echte Neulinge sind nur minimal betroffen. Der Nachteil, noch 5-7 Landstücke nachzukaufen ist dann auf jeden Fall sehr groß im Vergleich zum vollständigen Verlust bei mehr als 15 Ländern.

- Da einige Drachen extrem auf eine Eigenschaft spezialisiert sind, und eine Steigerung (auch der Nebeneigenschaften) über 100.000 Waren kostet, sollte es ein Ritual geben, um einmalig Punkte einer Eigenschaft auf eine andere Eigenschaft umzuschichten, um eine einfache auf eine doppelte Spezialisierung umzubiegen. Vorraussetzung ist, das der Drache schon vor dem Monsum erwachsen war und danach noch keine Steigerung durchgeführt wurde. Die punktegebende Eigenschaft kann dabei nicht unter 100 gebracht werden.

- Die Gildenturmstufe nach dem Unwetter sollte sich neben der jetzigen Stufe auch nach der Anzahl der Gildenmitglieder richten, um mitgliederstarke Gilden nicht zu benachteiligen.

Weil einige nach dem Grund fragen:

- Es gibt ca. ein duzend Spieler mit mehr als 100Mio Gold in der Kasse, die damit geziehlt den Markt manipulieren. Vor einem Jahr konnte man solche Manipulationen noch mit Regeln begrenzen, aber es wird jede Woche schlimmer und kann durch abwarten nicht behoben werden. - Es gibt Spieler, die mehrere tausend(!!!) andere Spieler anschreiben, um deren Account bitten um sich und ihre Gilde zu pushen - Ziel ist vermutlich, die Grenzen des Marktes auszutesten. Durch den Monsun werden viele inaktive Accounts bereinigt und taugen nicht mehr zum pushen. - der Ein-Gold-Handel und die Umlaufzeiten beim Handel können nur durch eine Marktreform veringert werden - bei der Drachenspezialisierung wurden nun Grenzen erreicht, die größere Änderungen unumgänglich machen. Die Umstellung auf doppel-Spezi kann das begrenzen und dann vielleicht auch einmal die Zucht möglich machen.

Einige der Punkte könnte man natürlich auch durch Einzelupdates beheben, aber so gibt es die große Chance, Probleme an der Wurzel zu packen und die Erfahrungen der letzten 24 Monate komplett einzubeziehen.

PS: Vermutlich könne man den Resetinterval auf 1,5 oder 2 Jahre ausdehnen. Uns war auch wichtig, das das ganze planbar ist, die aktuelle Runde startete vor zeimlich genau 24 Monaten. Bei 12 Monaten Rundenlaufzeit könnten wir an einigen Stellen die Ausbauzeiten kürzen oder die Produktivität zugunsten schnellerer Drachenzucht erhöhen.

Ergänzung vom 18. Mai 2010

Zitat von Tomatenschaf:

Es ist definitiv kein weiterer Reset in den nächsten Jahren geplant. Nach dem Feedback der Community ist es auf jeden Fall gewünscht, Dragosien als Endloswelt zu konzipieren. Das nehmen wir uns zu Herzen und werden den Neustart so planen, dass das Spiel einige Jahre ohne extreme Eingriffe weiterlaufen kann. Natürlich kann niemand in die Zukunft sehen, aber jeder, der schon eine Weile dabei ist, kann bestätigen, dass wir viel Zeit und Herzblut in das Spiel investieren und uns nichts daran gelegen ist, das Spiel kaputt zu machen!

monsun.1280311437.txt.gz · Zuletzt geändert: 2010/07/28 12:03 von blacknight
 
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